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"Weltwassertag" - Ein Event zu internationalen Gedenktagen

Welche Antwort, liebe Leser:innen, geben Sie mir auf die Frage: Wann war der Boden Sachsens seit 2003 mit Wasser gesättigt, wies keinerlei Dürremerkmale auf? Wer sich nicht für die Folgen klimatischer Extreme interessiert, dürfte staunen. Es sind zwei Zeiträume: der Juni 2013 und der Mai 2016, in denen als Folge intensiver Niederschläge der Boden als mit Wasser gesättigt angesehen wird! 

Spätestens seit 2003 sollte uns bewußt sein: Die Hitze- und Dürrewellen der näheren und ferneren Zukunft haben dramatische Folgen auf die Gesundheit von Mensch und Natur, auf die Ernteertragssicherheit in der Leipziger Tieflandsbucht, sowie im Dresdner Elbtal, den Wärmeinseleffekt von Dresden, Leipzig und Chemnitz, die Möglichkeit, Freizeit und Sport in gewohntem Maße und in gewohnter Umgebung zu erleben. 

Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. und dem Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel rückte die attac-Regionalgruppe Dresden im März 2026 den Weltwassertag in den Focus der Öffentlichkeit. Zwei Veranstaltungen standen auf unserer Agenda. Vortrag und Diskussion, datiert auf den 18.03.2026 widmete ich der Thematik "Auf die Dürre folgt die Flut?! Klimawandel und Wasserhaushalt in Sachsen" und eine Expertenwanderung unter der Überschrift: "Prima Klima?! Fachexkursion zu den Schauplätzen von Hitze und Dürre in Dresden" suchte Orte von Dürren und Hochwasser im Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt auf. (siehe www.attac-dresden.de/neuigkeiten/detailansicht/news/attac-dresden-unterstuetzt-2-veranstaltungen-am-18032026-und-21032026-zum-weltwassertag)

Beide Veranstaltungen wurden gut besucht; vermittelte Inhalte wurden mit Interesse wahrgenommen. 

Kerstin Richter, Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel